Emanuel Mathias

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To the margins of the field, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig

In der künstlerischen Forschungsarbeit „An den Rändern des Feldes“ von Emanuel Mathias wird der beobachtende Freilandprimatologe selbst zum beobachteten Untersuchungssubjekt. Für dieses Vorhaben arbeitete Mathias mit ca. 20 ForscherInnen der Abteilung Primatologie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie zusammen und bewegt sich dabei auf den Spuren, die der Forscher während seiner Beobachtungsarbeit im Feld in seinen unterschiedlichen Aufzeichnungs- und Dokumentationsformen hinterlässt.

 

Die Ausstellung kann vom 29.5. bis 19.7.2019 wochentags in der Zeit von 8:00-18:00 Uhr besucht werden (Deutscher Platz 6, Leipzig)

 

© Emanuel Mathias, Camera trap recording, Hjalmar Kühl, 25.10.2017; 11:23:18/ 2019

Von Ferne. Bilder zur DDR, Museum Villa Stuck München

6. Juni – 15. September 2019

Von Ferne. Bilder zur DDR

Mit Arbeiten von u. a. Tina Bara, Seiichi Furuya, Tamami Iinuma, Sven Johne, Jens Klein, Jürgen Kuttner, Christian Lange, Emanuel Mathias, Katrin Mayer, Simon Menner, Einar Schleef, Christine Schlegel, Joachim Schmid, Erasmus Schröter, Gabriele Stötzer, Paul Alexander Stolle, Elisabeth Tonnard, Andreas Trogisch, Joerg Waehner, Ulrich Wüst.

Eine Ausstellung des Museums VILLA STUCK.
Kuratorin: Dr. Sabine Schmid

Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, D-81675 München

 

Die Gruppenausstellung »Von Ferne. Bilder zur DDR« zeigt Formen des produktiven Umgangs mit fotografischen Bildern aus der und über die DDR. Zu sehen sind Arbeiten, für die sich Künstler*innen fremde wie auch eigene Bilder (erneut) aneignen, diese in einer Vergegenwärtigung umkreisen und so einer Neubetrachtung öffnen. An verschiedenen Stellen weisen die Arbeiten über die Aneignung auf visueller Ebene hinaus, verschränken in medienübergreifenden Ansätzen Bild und Text, verwenden das eine als Gegenstück des anderen und umgekehrt. Die ausgestellten Arbeiten hinterfragen Strategien des Zeigens und Sichtbarmachens (erneut) appropriierter Bilder und berühren dabei ganz unterschiedliche Themenkomplexe. Bilder werden ihrem ursprünglichen Kontext enthoben; sie werden erweitert, rekonfiguriert, in andere ästhetische wie inhaltliche Kontexte übertragen und letztlich zur Interpretation freigestellt. So eröffnen sie Fragen nach den Räumen, in denen sie einst standen, und nach ihrem Erkenntniswert: Können die Bilder eine Antwort geben (falls ja: auf welche Frage eigentlich?) – oder verweigern sie die Aussage? Der visuelle Nachlass der DDR will nicht nur Gefäß für Spuren von Wirklichkeit sein, die einer vergangenen Zeit entstammen: In der Ausstellung richtet sich der Fokus weniger auf die Produktion von Bildern und ihr Potenzial, Raum und Zeit zu fixieren, denn vielmehr auf ihren Informationsgehalt und auf verborgene Wissensvorräte. Das Ausstellungsprojekt zeigt über 15 künstlerische Positionen aus den Jahren 1981 bis 2019; Filme, Lesungen und Performances ergänzen als temporäre Projekte die Schau.

 

Begleitend erscheint ein zweisprachiger Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König, herausgegeben von Michael Buhrs und Sabine Schmid mit Texten von u.a. Annett Gröschner, Vanessa Joan Müller, Sabine Schmid und Christoph Tannert.

 

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