Emanuel Mathias

An den Rändern des Feldes, 2017 – ongoing

  • Interview (Jane Goodall)
  • Kolokopori, Linolschnitt, 32 x 24 cm, gerahmt 2019

An den Rändern des Feldes, 2017 – ongoing

Interviews, 25 min, HD Video, Sound

Linolschnitt, 32 x 24 cm, gerahmt 2019

 

 

Projektpartner:
u.a. Martin Surbeck, Departement of Primatology, Research Group Leader, Max Planck Institut für evolutionäre Anthroplogie, Leipzig

Ausgehend von Recherchen in den persönlichen Archiven von PrimatologInnen soll in dieser Arbeit der Forscher als Individuum in seinem Forschungsmaterial sichtbar gemacht werden. Dabei geht es darum, den Spuren, die der Forscher während seiner Beobachtungsarbeit im Feld in seinen unterschiedlichen Aufzeichnungs- und Dokumentationsversuchen hinterlässt, nachzugehen und sich diese in Form eines künstlerischen Übersetzungsprozesses anzueignen. Das Interesse liegt einerseits bei den sogenannten primären Aufschreibeformen. Damit gemeint sind Materialien und Daten von Forschern, welche im späteren Verlauf der Publikation unsichtbar bleiben. Dies können handschriftliche Notizen, Briefe, Tagebücher, Film- und Fotoaufnahmen, oder Objekte sein, die im Laufe des Forschungsprozesses entstanden sind oder gesammelt wurden.Die künstlerische Arbeit möchte anhand ästhetischer Eingriffe das vorhandene Material um eine Kommentarfunktion erweiterten, die den Forscher in seiner stetigen Pendelbewegung zwischen subjektiver und objektivierender Wahrnehmung beschreibt.

 

Family Trees — In den Family Trees geht es um die individuelle Namensgebung von Primaten im Forschungskontext, bei dem persönliche Bezüge zum Forschenden selbst sichtbar werden.

Narratives — Narratives thematisiert das anekdotische ErzКhlen von Erfahrungen im Feld, bei dem sich Faktisches und Subjektives vermischen.